Direkt zum Hauptbereich

Posts

  XX     Transpersonale Gestalttherapie Einjährige Fortbildung für Gestalttherapeuten Das nächste Training beginnt im September 2023   „Transpersonale Gestalttherapie“ ist der angemessene Name für die Art von therapeutischer Arbeit, die wir seit einigen Jahren praktizieren. Den Begriff haben wir nicht erfunden, Claudio Naranjo hat ihn ins Spiel gebracht. Von einigen Techniken, die wir mittlerweile benutzen, können wir eher behaupten, dass sie neu sind. Wir möchten in dieser Ausbildung vermitteln, dass Gestalttherapie schon immer transpersonal war und wir sind davon überzeugt, dass die Menschen unserer Zeit reif sind dafür, dies zu hören und anzunehmen. Lebendige Gestalttherapie verändert sich unter der Hand des Therapeuten stetig. Wir nehmen Einflüsse aus Gesprächen, aus Lektüre, aus dem Kontakt mit Klienten auf, und weil alles so schleichend abgeht, fällt einem gar nicht auf, dass nach Jahren der Praxis etwas Eigenes, Neues entstanden ist. Da wir in unseren Kursen seit 25
Letzte Posts
  Living the Gestalt Aufbautraining   Transpersonale Gestalttherapie Einjährige Fortbildung für Gestalttherapeuten 6 Wochenenden à vier Tage unsere Themen: -  Transpersonale Gestalttherapie -  Erweiterte Traumarbeit -  Encounter für Gestalttherapeuten -  Erledigen unvollendeter Handlungen aus früheren Leben -  Freie Themenauswahl / Üben -  Mystik und Gestalttherapie   Was früher Aufbautraining „ Living the Gestalt“  hieß, hat sich  verselbständigt und nennt sich nun: "Transpersonale Gestalttherapie"   Teilnehmen kann jeder, der die zweijährige Living the Gestalt-Ausbildung abgeschlossen hat. Wer anderswo zum Gestalttherapeuten ausgebildet wurde, kann sich bewerben und wir laden sie oder ihn dann zu einem Interview ein.  Wir führen das Konzept des Erfahrungslernens fort, es wird wieder Referate zum Hintergrundwissen geben.   Ich bin keineswegs der Meinung, dass wir die Gestalttherapie unerlaubt ausdehnen, wenn wir deutlich machen, dass sie eigentlich immer transpersonal war. J

Nächstes Training "Living the Gestalt" beginnt Oktober 2023

                                                                                                                                           Deva Prem und Rajan Living the Gestalt Fachausbildung zum Gestalttherapeuten Abschnitt I: Basistraining,  2 Jahre Abschnitt 2: Aufbautraining, 1 Jahr Separat buchbar Ziel Teilnehmer erwerben hier alles was sie brauchen um psychotherapeutisch zu handeln, so wie Fritz und Lore Perls es für die Gestalttherapie entwickelt und praktiziert haben. Absolventen werden in der Lage sein, Menschen in schwierigen Situationen  aufzufangen, sie durch Engpässe zu begleiten und sie bei der Bewältigung von Sinnkrisen zu unterstützen. Sie werden lernen, Klienten zu beobachten und ihnen zuzuhören, damit sie verstehen was in ihrem Inneren vorgeht. Sie werden erfahren wie es ist wenn man sich auf sein Gegenüber einschwingt und wie aus Wissen und Intuition therapeutische Handlungskompetenz erwächst. Ansatz Der Gestaltansatz führt zu einem grundsätzlich anderen Menschen- u

Nächstes Training, "Transpersonale Gestalttherapie" beginnt im September 2023

XX Living the Gestalt Aufbautraining   Transpersonale Gestalttherapie Einjährige Fortbildung für Gestalttherapeuten 6 Wochenenden à vier Tage unsere Themen: -  Transpersonale Gestalttherapie -  Erweiterte Traumarbeit -  Encounter für Gestalttherapeuten -  Erledigen unvollendeter Handlungen aus früheren Leben -  Freie Themenauswahl / Üben -  Mystik und Gestalttherapie   Was früher Aufbautraining „ Living the Gestalt“  hieß, hat sich jetzt verselbständigt und nennt sich nun: "Transpersonale Gestalttherapie"   Teilnehmen kann jeder, der die zweijährige Living the Gestalt-Ausbildung abgeschlossen hat. Wer anderswo zum Gestalttherapeuten ausgebildet wurde, kann sich bewerben und wir laden sie oder ihn dann zu einem Interview ein. 2023 wird es da weitergehen, wo die zweijährige Ausbildung aufgehört hat. Wir führen das Konzept des Erfahrungslernens fort, zusätzlich wird es wieder Referate zum Hintergrundwissen geben. Die Struktur hat sich ein wenig verändert, umfasst jetzt 6 Bl
 Lest unten eine Probe aus meinem neuen Buch "Transpersonale Gestalttherapie"     Der Gestaltbegriff Erst wenn es ganz ist, hat es Gestalt angenommen. Stell dir vor, du ziehst mit deiner Horde von ca. 30 Menschen durch das steinzeitliche Europa, vor rund 25000 Jahren. Der Herbst zieht in die Kölner Bucht, ihr könnt riechen, dass der Winter naht. Ihr habt die letzten Früchte von den Bäumen gegessen und ihr wisst, so gut wie die Zugvögel, dass es wieder wärmer wird, wenn ihr nach Süden zieht. Ihr verlasst also euren sommerlichen Lagerplatz und wendet euch flussaufwärts, Richtung Bodensee. Ehe der Rhein nach Osten zum See hin abknickt, verlasst ihr den Fluss und durchquert die Gegend, die wir heute Burgundische Pforte nennen. Ihr erreicht die Rhone und folgt ihr bis zum Mündungsdelta. Ihr wollt ans Mittelmeer. Hier gibt es Schnecken, Muscheln und Krebse, Beeren und Wurzeln und vor allem laue Nächte. In fünf Monaten werdet ihr wieder die Rhone hinauf und den Rhein hinunter

Das Transistorradio und die Gestalttherapie

Die Gestalttherapie war für die Psychotherapieszene der 1950er und 60er Jahre, was das Transistorradio damals für den Elektronik-Markt war: Beides war aufsehenerregend und beides war für konservative Denker eine Provokation. Das Westentaschen-Transistorradio wie auch die Gestalttherapie erschienen den Zeitgenossen wie aus dem Nichts erschaffene Innovationen. Dabei hatte weder die Firma Sony den Transistor erfunden, den hatten die Amerikaner schon 1947 zur Serienreife gebracht, noch hatte Fritz Perls den Gestaltgedanken als erster gehabt, das war den deutschen Gestaltpsychologen bereits gelungen, als Fritz Perls noch ein Schüler war. In beiden Fällen bestand die Genialität darin, bereits vorhandene Elemente in einem großen Wurf zu etwas Neuem, Einzigartigen zusammenzufügen. Die Sony-Ingenieure taten weiter nichts, als einen Gedanken aufzugreifen, der bereits existierte: die Idee eines handlichen, kleinen, tragbaren Radios. Sie ersetzten die herkömmlichen Röhren in den Empfängern

Opfer

                                 Manches Mal habe ich den Verdacht, dass wir mit unserem unentwegten, allumfassenden Verständnis bei unseren Klienten das Ende der Therapie unnötig hinauszögern oder , in Fällen, sogar das Gegenteil dessen bewirken , was wir dem Klienten wünschen. Anstatt ein selbstbestimmtes, bewusstes Leben zu fördern, verlängern wir, ohne es zu wollen, die Zeit der Abhängigkeit und Unselbständigkeit. Ja, natürlich, wir hämmern es unseren zukünftigen Therapeuten ein: Was du brauchst, ist erstens die Haltung und zweitens die Haltung und drittens die Haltung. Unsere Schüler und die Kollegen in der Supervision hören das . Sie verstehen: Du musst zugewandt sein, zuhören und auf den Klienten eingehen und sie handeln danach. Doch unversehens wird eine Masche daraus.. Das Mäntelchen des Verständnisvollen wird angelegt. Sie bemühen sich Achtung und Wertschätzung zu zeigen, aber einfühlsames Zuhören und Wertschätzen scheinen bereits alle Aufmerksamkeit zu absorb